Say it aloud I’m lost and proud you’re welcome here cheers for fears! Tocotronic
Cheers for Fears

Was ist Cheers for Fears?

Cheers for Fears ist ein Netzwerk, eine Initiative, eine Mobile Akdademie von jungen Künstler*innen und für junge Künstler*innen in NRW. 2013 gegründet, verfolgt sie das Ziel, Kunststudierende und Künstler*innen verschiedener Disziplinen für den kreativen Austausch zu begeistern und künstlerische Kollaborationen zwischen den einzelnen Hochschulen anzuregen.

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In der Theater-, Tanz- und Performancewelt wird meiner Meinung nach zu viel nach Perfektion gestrebt – gerade auch von einem selbst. Es gibt diesen Dauerdruck und das Streben nach Makellosigkeit, obwohl es genau das ist, was wir in unseren Stücken kritisieren. Cheers for Fears kommt da als Plattform, die Raum bietet, sich auszuprobieren, genau zur rechten Zeit: Hier kommen wir in einen realen Austausch, stellen uns gegenseitig Fragen und lernen, ein offenes Ohr für die verschiedenen Perspektiven zu entwickeln. Darüber hinaus lernen wir, zu uns und unserer Kunst zu stehen und gleichzeitig ein Verständnis für „fremdes“ Feedback aus anderen Genres zu entwickeln.

Elisa Berrod, Physical Theatre Artist, Hip Hop Freestylerin und Anthropologin

Mit Cheers for Fears verbinde ich Räume der Begegnung für Künstler*innen, in denen nicht nur künstlerischer Austausch staffinden kann, sondern auch Platz geboten wird sich über aktuelle Diskurse auszutauschen und Zukunftsvisionen für offenen interdisziplinären und kollektiven Austausch zu vermitteln. Cheers for Fears gibt jungen Künstler*innen eine professionelle Plattform für eigene künstlerische Visionen.

Josefine Luka Simonsen, Tänzerin

In der Sichtbarmachung der Diversität der Ansätze liegt die enorme Schlagkraft von Cheers for Fears: Es geht weniger um Abgrenzungen und Hoheitsansprüche, wie Theater auszusehen hat, als vielmehr um Erweiterungen eingeschliffener Sicht -und Arbeitsweisen sowie um die Bündelung des großen Potenzials der Studierenden und deren Komplizenschaft in den unterschiedlichsten Arbeitszusammenhängen.

Prof. Thomas Stich, Leiter des Studiengangs Physical Theatre, Folkwang Universität der Künste

Die Initiative Cheers for Fears antwortet auf eine Reihe von Problemen, mit denen junge Menschen, die auf, hinter, neben, mit oder für Bühnen arbeiten wollen, jeden Tag konfrontiert sind. Den kompetitiven und individualistischen Produktionsökonomien des immateriellen Sektors setzen ihre Mitglieder einen langfristigen, nachhaltigen, lokalen und persönlichen Austauschprozess entgegen.

Laura Strack, Theaterwissenschaftlerin und Übersetzerin

Cheers for Fears baut in Zeiten totaler digitaler Verfügbarkeit mit seinem Konzept der überregionalen Vernetzung von Studierenden, Profis und Institutionen, bei dem der Austausch, die Nähe, das gemeinsame Reden, Arbeiten, Feiern eine zentrale Rolle einnehmen, eine enorm wichtige Brücke auf dem Weg zur Entwicklung professioneller, künstlerischer Identitäten in den darstellenden Künsten.

Harald Redmer, Theatermacher und Kulturberater

Die Plattform Cheers for Fears bietet den Raum und die Möglichkeit, sich kennenzulernen, sich zu verbinden, mit Ideen zu experimentieren und Kontakte mit Institutionen zu knüpfen. Meine Teilnahme als Stipendiatin der Plattform war für mich von besonderer Bedeutung, da sie im Moment des Übergangs vom studentischen Leben und Arbeiten zur Herausforderung, sich als freischaffende Choreographin zu etablieren, stattfand. Außerdem hat sie mir die Perspektive eröffnet, neue Wege interdisziplinären Arbeitens zu gehen.

Bianca Xavier de Mendonça, Choreografin

Besonders wichtig bei der Entwicklung neuer Formate ist für mich die Inter- und Transdiziplinarität, also eine Zusammenarbeit von Künstler*innen mit unterschiedlichen Backgrounds. Vor allem durch die Cheers for Fears Festivals habe ich viele Studierende kennengelernt, die mir immer wieder neue Impulse und Inspiration geben.

Constantin Hochkeppel, Physical Theatre Artist und Choreograf

Auch wenn nicht immer Cheers for Fears draufsteht, merkt man an vielen Stellen, was die Initiative bisher geleistet hat: dass sich junge Künstler*innen am Beginn der professionellen Karriere landesweit und spartenübergreifend vernetzen und dadurch aufregende künstlerische Entwicklungen angeschoben werden. Herzlichen Glückwunsch dazu!

Katja Grawinkel-Claassen, Dramaturgin am FFT Düsseldorf

Die Gründung von Cheers for Fears fiel glücklich zusammen mit dem Bestreben des Ringlokschuppens, die regelmäßigen Zusammenarbeiten mit Stadttheatern in einen größeren ästhetischen und nicht zuletzt auch kulturpolitischen Zusammenhang einzubetten. So lag es nahe, dass wir uns von Anfang an für diese wichtige studentische Initiative engagieren, um auch hier die Trennung zwischen sogenannter Freier Szene und Stadttheatern, die noch immer in der Ausbildung für Theaterschaffende angelegt ist, frühzeitig zu überwinden.

Matthias Frense, künstlerischer Leiter des Ringlokschuppen Ruhr

Cheers for Fears ist eine wichtige Initiative für die Theaterlandschaft in NRW, weil sie einen Raum für Austausch schafft und so Künstler*innen aus unterschiedlichen Disziplinen zusammenbringt, um neue Formen innerhalb der szenischen Künste entstehen zu lassen.

Anne Weyler, Multidisziplinäre Künstlerin & Lehrerin

Der Traum: eine Bewegung, ein Netz, das sich selbst trägt und verstärkt, vielleicht informell wird, aber in Bewegung bleibt. Wir haben uns nach einer mobilen Struktur gesehnt, die vielleicht mal Impulse mitbringt, aber vielmehr den Raum öffnet für den eigenen Impuls. Ein bisschen Freiheit. Einen Zusammenhang, dessen Titel mehr für ein Gefühl, für den Spalt steht als für die Marke und das feste Dach.

Johanna-Yasirra Kluhs, Freie Kuratorin

Cheers for Fears ist für mich eines der ambitioniertesten kulturpolitischen Projekte der vergangenen Jahre. Das große Engagement und die hochfliegenden Ideen einzelner Personen haben möglich gemacht, was den nordrhein-westfälischen Bildungs- und Ausbildungsinstitutionen untereinander bisher nicht gelungen ist: den Beginn eines hochschul- und spartenübergreifenden Austauschs der Studierenden und Lehrenden über Studium, methodische Ansätze und berufliche Perspektiven.

Prof. Dr. Sven Lindholm, Leiter Studiengang Szenische Forschung Ruhr-Universität Bochum
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