Produktionsplattformen

Recherche- & Produktionsplattform TRANSIT #3 (2021)

WAS BIETET CHEERS FOR FEARS TRANSIT?

Die Plattform für künstlerische Recherche & Produktion bat Künstler*innen von Frühjahr bis Herbst 2021 die Gelegenheit, ihre Ideen für innovative, transdisziplinäre Arbeiten in einem kreativen Umfeld zur Diskussion zu stellen und begleitet durch Kolloquien und Mentor*innen in einem Rechercheprozess weiterzuentwickeln. Cheers for Fears stellte des Weiteren finanzielle Mittel zur Verfügung. Nach dem Motto ‘Der Weg ist das Ziel’ war der Abschluss einer künstlerischen Arbeit zwar gewünscht, im Vordergrund stand aber die Entwicklung der Akteur*innen, ihre Produktion und ihr Austausch mit Künstler*innen anderer Sparten.

WAS UMFASST TRANSIT EN DÉTAIL?

KONZEPTFORUM

Die Bewerber*innen stellten am 6. März ihre Vorhaben zunächst in einem Pitching einer Jury aus erfahrenen Akteur*innen aus der Szene und Künstler*innen vorangegangener Transit-Runden. Es wurden bis zu 5 Positionen ausgewählt.

KOLLOQUIUM

Die bis zu 5 ausgewählten Künstler*innen und künstlerischen Teams trafen sich regelmäßig, um sich über ihr Vorhaben und die Weiterentwicklung zu informieren, gaben sich Feedback und wurden bei der Suche nach geeigneten künstlerischen Mentor*innen sowie Orten für Recherchen unterstützt.

RECHERCHEN

An Hochschulen und Produktionshäusern fanden kurze erste Recherchen statt, um das Vorhaben künstlerisch weiterzuentwickeln. Begleitet werden diese Recherchen von Mentor*innen.

MENTORING

Die Künstler*innen wurden von Cheers for Fears Transit dabei unterstützt, künstlerische Mentor*innen für ihr Vorhaben zu finden, die die Recherche sowie die weiter Projektentwicklung begleiten.

FINANZIERUNG

Die ausgewählten Künstler*innen und Teams erhalten einen Recherche- & Produktionskostenzuschuss von jeweils bis zu 12.000 €. Weitere Kofinanzierungen sind möglich, aber nicht notwendig.

TRANSITFORUM

Um Einblick in die Recherchen zu geben, Zwischenergebnisse zu präsentieren und Partner*innen für eine weiterführende Produktion zu gewinnen und das Format Transit insgesamt zu reflektieren, wurde das Projekt am 30. September 2021 im Ringlokschuppen Ruhr mit allen Teilnehmer*innen präsentiert.

AN WEN RICHTET SICH DIE PRODUKTIONSPLATTOFRM TRANSIT?

Cheers for Fears Transit richtet sich an Kunststudierende am Ende ihrer Ausbildung und junge Künstler*innen am Anfang ihrer Karriere, die in ihrer künstlerischen Praxis nach Herausforderungen suchen, die über ihren jeweiligen Ausbildungshorizont hinausgehen; die am Austausch und an der Diskussion mit Akteur*innen anderer Sparten interessiert sind und sich nach experimentellen Konstellationen – von Akteur*innen, Medien und Methoden – sehnen. Transit richtet sich also weniger an Einzelkämpfer*innen als an Teamplayer*innen, die an Kunst als einem forschenden Finden interessiert sind. Es richtet sich an Akteur*innen, die am selbstständigen und selbstbestimmten Arbeiten als freie Künstler*innen interessiert sind, gleichzeitig aber auch die Kritik und das Feedback von Kolleg*innen nicht scheuen. Transit möchte dabei Künstler*innen mit den unterschiedlichsten Ausbildungshintergründen (Performance, Schauspiel, Tanz, Medienkunst, Komposition, szenisches Schreiben, Szenographie etc.) zusammenbringen. Die partizipierenden Akteur*innen erhalten die Gelegenheit eines abwechslungsreichen Ideen- und Wissenstransfers – einerseits untereinander, andererseits im Dialog mit Mentor*innen.

WAS IST CHEERS FOR FEARS?

Die 2013 gegründete Initiative Cheers for Fears fordert die Kunsthochschulen NRWs mit ihren festen Disziplinen und den Erfinder*innengeist junger Künstler*innen heraus: Ihr Ziel ist es, Studierende und Absolvent*innen künstlerischer Studiengänge genreübergreifend miteinander in Kontakt zu bringen, Kollaborationen anzuregen und sich über Arbeitsstrategien, Ästhetiken und Perspektiven auszutauschen.

Das Transit Showing 2021

Impressionen

(c) Stephan Glagla

Die Recherche- & Produktionsplattform TRANSIT wird gefördert vom Fonds Darstellende Künste aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.